Polarlichter, Schnee, Eis und Feuer

ReisebeschreibungDetailprogrammWeitere InformationenKarte

Island ist die Topdestination für engagierte Landschafts- und Naturfotografen. Das ist nicht nur im Sommer der Fall, sondern ebenfalls in der besonders interessanten Zeit der Tag- und Nachtgleiche – lange Tage, lange Nächte für Polarlichter und tiefer Winter in den Bergen.  Der gesamte Ablauf der Foto-Exkursion ist auf die Bedürfnisse und Anliegen von Fotografen optimiert.

Highlights
•    Fotoreise Island im Winter
•    viele grandiose Wasserfälle
•    Fjordlandschaften und Hochland
•    Dramatische Küsten im Norden und Westen
•    Fischereiorte
•    Thermalbaden in Winterlandschaft
•    Polarlicht
und Eislagune
•    heiße Quellen, Geysire und bunte Thermalgebiete
•   
viel zeit zum Fotografieren und Filmen
•    Gletscher und Eislagunen

1. Tag: Ankunft
Individuelle Anreise ins Gästehaus im Zentrum von Reykjavik ein. Den Nachmittag können wir – je nach Ankunftszeit des Fluges – für einen ersten individuellen Rundgang in der Stadt nutzen. Abends gemeinsames Treffen und Essen.
Ü: Gästehaus in Reykjavik

2. Tag: Thingvellir – Geysir – Gullfoss
Wir verlassen Reykjavik und fahren zum Nationalpark Thingvellir. Erdgeschichtlich ist Thingvellir von großer Bedeutung. Wie kaum eine andere Region der Erde veranschaulicht sie mit ihren Spalten und Absenkungen die vertikalen und horizontalen Bewegungen der Erdkruste. Darüber hinaus verbindet man mir dem für seine Naturschönheit bekannten Nationalpark auch einen der wichtigsten Momente der Geschichte: Hier wurde im Jahre 930 das älteste demokratische Parlament der Welt gegründet.
Ein Fahrstunde entfernt liegt das Hochthermalgebiet Geysir, das für seine heißen Quellen, Becken und zahlreichen Wasser- und Dampfaustritte berühmt ist. Bekannt ist der Große Geysir (dessen Jahrhunderte währende Tätigkeit allerdings 1915 endete) und sein noch tätiger „Nachbar“, Strokkur. Seine Wassermassen schießen etwa alle 10 bis 15 Minuten bis zu 20 Meter explosionsartig in die Höhe – fotografisch eine Herausforderung.
Wenige Fahrminuten entfernt kommen wir zum Gullfoss, einer der beeindruckendsten Wasserfälle Europas. Über seinen beiden Kaskaden erhebt sich eine, in allen Regenbogenfarben schimmernde Wasserdampfwolke. Diese hat ihm wohl den bildhaften Namen „Goldwasserfall“ eingebracht.
Ü: Gästehaus Dalbaer in der Nähe von Fludir;
Frühstück (F), Lunch (L), Abendessen (A).

3. Tag: Winterabenteuer im Hochland
Je nach Schneesituation und Straßenzustand, können wir heute (Variante A) bis zum Hochlandquartier „Hrauneyar“ fahren und am Fuße des Vulkans Hekla wieder nach Süden zur Ringstraße 1 gelangen. Oder (Variante B) wir fahren gleich von unserem Quartier Richtung Süden zur Ringstraße und von dort weiter Richtung Osten zu den wunderbaren Wasserfällen Seljalandsfoss (40 Meter Fallhöhe) und Skógarfoss (60 Meter Fallhöhe), die beide unweit der Ringstraße liegen. Beide Wasserfälle gelten als besonders schön bzw. Mächtig. Je nach Licht können wir noch vor dem Bezug unseres Quartieres in noch einen kurzen Abstecher zur 1973 notgelandenden DC 3, die heute ein beliebtes Fotomotiv abgibt.
Ü: Gästehaus Solheimer; F, L, A

4. Tag: Grandiose Strände und großes Felsentor
Heute erkunden wir die grandiosen Landschaften an Islands südlichstem Landzipfel. Am Südkap „Kap Dyrhólaey“ besuchen wir das majestätische Felsentor, dessen Felsbogen 120 Meter über das Meer hinausragt und schon von Weitem markant den gewaltigen Strand überragt. Am Fuße des Kaps erstrecken sich gewaltige schwarze Sand- und Kiesstrände nach Westen wie auch nach Osten. In der Nähe des südlichsten Dorfes Vík kommen wir mit dem winterlich wilden Nordatlantiks in direkte Berührung: Am Strand Reynisfrara ragen markante Basaltsäulen direkt aus dem grauen und tiefschwarzen Kiesstrand.
Ü: gleiches Gästehaus; F, L, A

5. Tag: Phantastische Südküste
Heute führt uns die Entdeckerlust entlang der Südküste. Wir überqueren die gewaltige Lava der „Eldhraun“, die einen Großteil der Küstenebene in den Jahren 1783/84 überdeckt hat und eindrücklich vom größten Lavaausbruch in der Geschichte der Menschheit zeugt.
Nach Überquerung des Skeidearásandur erreichen wir den Nationalpark von Skaftafell und unternehmen eine Kurzwanderung (je nach Schneesituation) zum Svartifoss, der in den Wintermonaten meist vereist ist. Auf unserer Weiterfahrt „umrunden“ wir fast den mit 2110 Metern höchsten Berg Islands, den Hvannadalshnúkur, der besonders im Winter ein majestätisches Bild abgibt.
Wir kommen schließlich an die legendäre Gletsch­er­­lagune Jökulsárlón, wo wir die Abendstimmung an der Laguno oder am Eisstrand genießen.
Ü: Gästehaus; F, L, A

6. Tag: Jökulsárlón und Ostfjorde
Wenn das Wetter günstig ist besuchen wir nochmals die Gletscherlagune oder eine Eishöhle (optional und wetterabhängig) bevor wir entlang der wildumtosten Ostfküste Richtung Djúpivogur weiterfahren. Wenn möglich machen wir einen ausgiebigen Fotostopp auf die Halbinsel Stokksnes, wo mit Strandgerste bewachsene schwarze Sanddünen vor einer flachen Lagune mit grandiosem Bergpanorama ein grandios Motiv abgeben.
Ü: Gästehaus Berunes im Berufjörder; F, L, A

7. Tag: Von den Ostfjorden zum Myvatn
Unsere heutige Fahrt führt uns entlang der einsamen Ostfjorde durch kleine Fischerorte bevor wir nach Egilsstadir, dem Zentrum von Ostisland kommen. Zwischen Egilsstadir und Myvatn überqueren wir einen Teil des östlichen Hochlands, wo bis auf zwei einsame Bauernhöfe bis heute niemand lebt. Die Weite und Leere des inneren Hochlandes ist im Winter besonders faszinierend. Wir überqueren den großen Gletscherfluss Jökulsá á Fjöllum und kommen schließlich kurz vor Myvatn zum Solfatarenfeld von Námaskard.
Ü: Gästehaus am Myvatn; F, L, A

8. Tag: Myvatn
Heute haben wir den ganzen Tag, um die vielfältigen vulkanischen Erscheinungen rings um den Myvatn (Mückensee) zu entdecken: Explosionskrater, Spaltenvulkane, gewaltige Erdspalten, Pseudokrater, erstarrte Lavaseen und kochende Solfatarenfelder. Den faszinierenden Tag beenden wir mit einem heißen Bad im „Erdbad“ oder im „Hot-Pot“
Ü: gleiches Gäste- oder Farmhaus; F, L, A

9. Tag: Winterliche Nordküste
Wir verlassen das interessante Myvatngebiet und fahren – wenn es die Straßenverhältnisse zulassen – Richtung Dettifoss, dem mächtig­sten Wasserfall Europas, der 44 Meter in eine Schlucht stürzt. Falls zuviel Schnee liegt fahren wir zum Fischerstädtchen Husavik. Nach einen Stopp im Zentrum, von wo alles fußläufig zu erreichen ist, fahren wir zurück zu Ringstraße und besuchen den Godafoss, den Götterwasserfall. Am Spätnachmittag Weiterfahrt nach Akureyri, der „Hauptstadt des Nordens“.
Ü: Gästehaus in Akureyri o. Siglufjördur; F, L, A

10. Tag: Fischerorte des Nordens
Wir verlassen Akureyri Richtung Norden und gelangen über die westliche Fjordstraße des Eyafjördur in die Fischerorte Dalvik, Ólafsfördur und Siglufjördur und später in den weiten Skagafjördur.
Südlich des Örtlichens Saudárkrókur besuchen wir das alte Torfgehöft Glaumbaer, das bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts bewirtschaftet wurde und einen sehr guten Eindruck von der traditionellen Bauernarchitektur vermittelt.
Ü: Gästehaus am Hrútafrjördur; F, L, A

11. Tag: Ab in den Westen
Heute brechen wir Richtung Westen auf. Wir erreichen die isländische Westküste am Breidarfjördur bei Búdardalur und fahren entlang der sehr abwechslungsreichen Nordküste der langen Halbinsel Snae­fjell­nes (isl. Schneeberghalbinsel). Nach einem kurzen Besuch im größten Ort der Halbinsel Stykkishólmur bsuchen wir einer der letzten Bauern, die aus dem berüchtigten Grönlandhai die isländische Delikatesse Hákarl fertigen. Lassen Sie sich überraschen!
Bei Grundafjördur finden wir den wunderbaren Kirkjufellsfoss Nach beeindruckenden winterlichen Küstenlandschaften umrunden wir schließlich den westlichsten Punkt und erreichen die Siedlung Hellnar, wo wir zwei mal übernachten werden.
Ü: Gästehaus; F, L, A

12. Tag: Ganz weit draußen
Heute haben wir den ganzen Tag rund um den Snaefjell-Vulkan zum fotografieren. Wir können die bizarren Küstenformationen bei unserem Quatier und entlang der äußersten Küstenline der Halbinsel fotografisch erkunden und je nach Lichtstimmung beim Wasserfall Kirkjufellsfoss nochmals stoppen. Am Nachmittag überqueren wir die Halbinsel Richtung Süden zu der schönen Holzkirch von Budir an der Südküste und kehren danach wiedern nachHellnar zurück.
Ü: gleiches Gästehaus; F, L, A

13. Tag:
Heißes Wasser im Überfluss
Wir verlassen die Halbinsel Snaefjellsnes und fahren entlang der Südküste Richtung Borganes und besuchen das reizvolle Tal des Rauchhofes – Reykholtsdalur. Wir schauen an den ergiebigsten Heißwasserquellen Europas vorbei, die bis zu 180 Liter kochendes Wasser pro Sekunde fördern. Krönender Abschluss des Tages sind die faszinierend filigranen Wasserfälle der Hraunfossar (isl. Lavawasserfälle)
Ü: Gästehaus; F, L, A.

14. Tag: Über die alte Walfangstation nach Reykjavik
Wir verlassen die Region Borganes Richtung Reykjavik und schauen uns als reizvolle Fotomotive die alten rostenden Walfänger am Ende des Hvalfjördur an. Am Nachmittag erreichen wir Reykjavik und es bleibt Zeit, die Innenstadt auf eigene Faust zu erkunden. Die protestantisch-nüchterne Hallgrímskirkja dient als Ausgangspunkt. Bei einem gemütlichen Abendessen lassen wir die Exkursion entspannt ausklingen.
Ü: Gästehaus; F, L

15. Tag: Heimreise
Individuelle Heimnreise. Wer noch in Reykjavik bleibt wünschen wir viel Vergnügen!
F


Charakter der Tour und AnforderungenCharakter der Tour und Anforderungen
Island-Rundreise mit einfachen Short-Walks und viel Zeit zum Fotografieren. Ihr Reiseleiter gibt interessante Einblicke in die Erdgeschichte.
An anderen Tagen setzen sich die Etappen häufig aus mehreren, auf den Tag verteilten kleinen Wanderungen bzw. Spaziergänge (wetterabhängig) zusammen. Der Boden ist meist mit einer Pflanzenschicht (Moose, Flechten) bedeckt, ist sandig, staubig oder felsig und bei Regen und Schnee auch rutschig. Im Hochland muss mit einer durchgängigen Schneedecke gerechnet werden. Daher sollten Sie entsprechend Kondition und Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem, oft weglosem und/oder steilem Gelände) mitbringen. Unterwegs machen Sie immer wieder Halt zum Fotografieren oder um geologische Besonderheiten der Umgebung zu bestaunen.
Für die längeren Überlandfahrten sind Ausdauer und Durchhaltevermögen nötig, auf den oft anspruchsvollen Straßen kommt man nach Witterung und Pistenzustand besonders im Winter nur langsam voran.
Wir übernachten in Gästehäusern in Doppel- und oder Mehrbettzimmern (Einzelzimmer auf Anfrage und gegen Aufpreis) mit Etagen-Dusche/WC.
Außerhalb von Reykjavik ist Vollpension (d. h. Frühstück, Picknick/Reiseproviant und warmes Abendessen) im Reisepreis eingeschlossen. Morgens und abends nehmen Sie die Mahlzeiten in Ihren Unterkünften ein. Für die Mittagsverpflegung werden Sie beim Frühstück Ihr Lunchpakete selbst vorbereiten und mitnehmen. Die warmen Mahlzeiten bestehen meist aus Fisch oder Fleisch (Lamm) mit Kartoffeln/Reis und Gemüse sowie aus vielfältigen Milch- und Käseprodukten. Die Mahlzeiten werden gemeinsam zubereitet; beherzigen Sie bitte unser Anliegen, aktiv und kameradschaftlich bei allen anfallenden Arbeiten zur Essensvorbereitung, beim Kochen und bei Aufräumarbeiten mitzuhelfen. Durch Ihren Einsatz und Teamgeist können Sie wesentlich zum Gelingen dieser Reise beitragen!

Klima
Dank des Golfstroms hat Island ozeanisches Klima. Generell ist das Wetter sehr veränderlich. Es kann zu heftigen Regen- und Schneefällen und starkem Wind und Sturm kommen. Die durchschnittliche Temperatur in Reykjavik liegt im März zwischen -2° und 3,2° C. Im Landesinnern kann im März noch Dauerfrost herrschen.

Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Bedingungen sollten Sie warme Kleidung für diese Reise mitführen (Fleece, warme Unterwäsche, Regenjacke), robuste, wasserabweisende Wanderschuhe sowie Badesachen (Badegelegenheit in den heißen Quellen). Teleskop-Tourenstöcke haben sich als Hilfe bewährt. Für die Übernachtungen benötigen Sie einen (warmen) Schlafsack und ein leichtes Leintuch.

Gepäck
Ihr Gepäck wird von Unterkunft zu Unterkunft transportiert, Sie tragen lediglich Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten (z.B. Trinkflasche, Fotoapparat, Picknick, Wind/Regenjacke). Wir empfehlen als Hauptgepäckstück eine stabile, wasserabweisende flexibele Reisetasche (kein Rucksack und kein Koffer).

Wichtige Hinweise
Berücksichtigen Sie bitte, dass das Wetter in Island unberechenbar ist und somit den Tourenablauf – insbesonders im Winter – bedingt. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt (Regen, Schnee, überflutete Bäche, Vulkanausbrüche etc.), aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.

Einreise und Gesundheit
Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger genügt für die Einreise nach Island ein mindestens 3 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass oder Personalausweis. Für Reisen nach Island sind keine Impfungen vorgeschrieben.

Leistungen
•    Reiseleitung ab/bis Reykjavik
•    14 Übernachtung in Hütten und Gästehäusern
•    Vollverpflegung vom Frühstück des 2. Tages bis zum Mittagessen des 14. Tages und kleines Frühstück am 15. Tag
•    Fahrten laut Programm

Für im Reisepreis nicht enthaltene Leistungen wie fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. € 100,-); Trinkgelder; optionale und individuelle Ausflüge und Besichtigungen (ca. € 150,-) sollten Sie berücksichtigen.

TermineBuchungscodeReisepreis p.P.Buchungsstatus
04.03.-18.03.2018ISL040320183.395,- €ausgebucht
24.02.-10.03.2019ISL170220193.495,- €buchbar
03.03.-17.03.2019ISL030320193.495,- €buchbar
Flüge: von Basel, Berlin, Frankfurt, München, Zürich, Hamburg
Teilnehmerzahl: mind. 5 max. 7

Jetzt anfragen!