Fotoreise: Ätna und Liparische Inseln

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Startpunkt dieser besonderen Foto- und Vulkanexkursion ist Catania. Von hier fahren wir zunächst nach Francavilla im nördlichen Bergland des Ätna, von wo wir unsere Ätna Exkursionen starten.
Anschließend bringt uns ein Kleinbus über die schroffe Bergwelt an die Nordküste Siziliens nach Milazzo. Das Fährschiff bringt uns zur aktiven Vulkaninsel Stromboli, wo wir zwei Tage bleiben, um die nächtlichen Eruptionen zu fotografieren. Mit Fähre oder Schnellboot wechseln wir zur Hauptinsel Lipari, wo wir unseren dritten Hotel-Stützpunkt haben. Von hier erkunden wir die Hauptinsel selbst wie auch auf ausgedehnten Tagesexkursionen die Nachbarinseln Vulcano, Filicudi und Panarea. Von Panarea fahren wir ebenfalls sehr bequem mit der Nachtfähre nach Neapel, wo der offizielle Teil der Reise endet. Vor- und/oder ein individuelles Nachprogramm auf den Inseln wie auch in Neapel ist möglich. Fragen Sie uns einfach hierzu.

Highlights
•    12-tägige Foto- und Vulkan-Exkursion
•    Minigruppen bis maximal 7 Teilnehmer
•    viel Zeit um in aller Ruhe zu fotografieren
•    geologisch/vulkanologische und fotografische Reiseleitung
•    drei aktive Vulkane: Ätna, Stromboli und Vulcano
•    Hauptinsel Lipari und Nebeninseln Salina, Panarea auf Tagesausflügen
•    typisch italienisches Inselleben
•    nur drei Quartiere – kein ständiger Hotelwechsel
•    zwei- bis sechsstündigee optionale Wanderetappen
•    besondere Kulturstätten aus der Jungsteinzeit

03.10.2017 in umgekehrter Reihenfolge:

1. Tag: Dienstag, 3.10.2017 Anreise nach Neapel
Eigenständige Anreise nach Neapel. Gerne buchen wir einen Flug ganz individuell nach Ihren Wünschen auch in Hinblick auf ein Vorprogramm in Neapel (Herculaneum, Pompeji). Gegen 18 Uhr treffen wir uns im Hafen beim Anleger der Fähre „Laurana“. Abfahrt Richtung Stromboli um 20.00 Uhr.
Unterbringung in Doppelkabinen auf dem Schiff. Kabinen zur Einzelnutzung auf Anfrage. Aufpreis ca. 80,- €.

2. Tag: Mittwoch, 4.10.2017 Ankunft auf Stromboli, erster Vulkanbesuch
Gegen 5.00 Uhr kommt der steile Kegel der Insel Stromboli in Sicht. Bei klarem Wetter stehen wir die ersten Ascheeruptionen und die Dampffahnen, die über den Kraterrand ziehen. Die Fähre legt planmäßig gegen 6.15 Uhr an. Wir werden vom Hotel abgeholt und fahren auf inseltypischen dreirädrigen Apes zum Hotel.
Nach dem gemeinsamen Frühstück unternehmen wir einen gemütlichen Bummel durch den Ort, um die örtlichen Einkaufsmöglichkeiten und Gegebenheiten kennenzulernen. ein.
Nachmittags: Aufstieg (ohne Bergführer und ohne zeitliche Begrenzung) zu einem Aussichtspunkt an der Sciara del Fuoco. Abend zur freien Verfügung. Trittsicherheit und Lampen sind erforderlich!
Übernachtung im gleichen Hotel, Frühstück und Abendessen im Aussichtsrestaurant.
Aufstieg: 2 Stunden, 400 Höhenmeter; Abstieg: wie Aufstieg.

3. Tag: Donnerstag, 5.10.2017 Stromboli-Eruptionen
Tagsüber viele Möglichkeiten für ausgedehnte Fotospaziergänge entlang der Küste (soweit möglich), im Ort und am Hafen. Am späteren Nachmittag haben Sie die Möglichkeit zum Krater aufzusteigen oder eine Bootsfahrt um die Insel zu unternehmen. Der Aufstieg zum Krater* muss einen Tag vorher verbindlich bestätigt werden und geschieht in Begleitung eines Bergführers oder eines vulkanologischen Führers (möglicherweise nur in italienischer Sprache).
Aufstieg 950 Höhenmeter, 3-4 Stunden. Abstieg: wie Aufstieg, jedoch auf einer anderen Route bei vollkommener Dunkelheit. 1,5 – 2 Std.

Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, ob Sie einen Aufstieg zum Gipfel planen oder nicht. Es ist sehr gute Trittsicherheit und es sind Stirnlampen für den Abstieg erforderlich! Die maximale Verweildauer am Kraterrand beträgt meist eine Stunde. Diese Zeit beginnt offiziell mit Erreichen des Kraters, nicht erst auf dem höchsten Punkt. Die Bergführer diskutieren diese Zeiten nicht, denn sie sind (per Funkgerät) dem Zivilschutz verantwortlich, der jede Gruppe überwacht. Keine zeitlichen Ausnahmen, auch nicht für Fotogruppen. Es muss am Kraterrand ein Helm getragen werden. Der Helm wird bei der Exkursion gestellt.
Die nicht bergsteigenden Fotografen können (optional) am Nachmittag mit einem Boot auf die SW-Seite der Insel nach Ginostra fahren (verlassene Ortschaft, ca. 20 Einwohner). Möglichkeit für eine kleine Wanderung zur Punta del Corvo am Rand der Sciara del Fuoco.
Aufstieg: 120 Höhenmeter, 2 Stunden. Abstieg: wie Aufstieg.
Wer beides nicht möchte, kann selbstständig zur Punta Labronzo (Pizzeria) aufsteigen, dort zu Abend essen und ggf. nochmals Eruptionen beobachten.
Übernachtung im gleichen Hotel, Frühstück und ggfls. Abendessen im Aussichtsrestaurant.

4. Tag: Freitag, den 6.10.2017 Erholung und Beschaulichkeit
Heute haben wir nach zwei anstrengenden Tagen etwas Ruhe verdient. Nach einen gemütlichen Frühstück steht der Tag zur freien Verfügung. Baden, Fotografieren oder eine Ausflugsfahrt nach Strombolicchio sind möglich. Falls das Wetter der Vortage eine Besteigung oder eine gute Sicht auf die Eruptionen vereitelt hat steht der heutige Tag/Abend nochmals als Reserve zur Verfügung.
Übernachtung im gleichen Hotel, Frühstück und ggfls. Abendessen im Aussichtsrestaurant.

5. Tag: Samstag, den 7.10.2017 Überfahrt nach Lipari
Heute wechseln wir unser Quartier: Je nach Abfahrtszeit der Fähren können wir den Vormittag noch auf Stromboli genießen. Überfahrt nach Lipari (Schnellboot ca. 1,5 Stunde; Fähre ca. 3,5 Stunden). Während der Überfahrt haben wir schöne Aussichten auf die Nachbarinsel Panarea und bei guter Sicht auch auf Salina etwas abseits der Fährroute.
Gepäcktransfer zum Hotel und gemütlicher Bummel durch die reizvolle Altstadt von Lipari vom großen Hafen Marina Lunga nach Marina Corta und weiter ins Hotel. So lernen wir gleich das Zentrum und die interessantesten urbanen Fotomotive kennen. Rest des Tages zur freien Verfügung oder Besuch des archäologischen und/oder vulkanologischen Museums auf der alten Zitadelle.
Aufstieg: 40 Höhenmeter, Abstieg: 40 Höhenmeter.
Übernachtung im Hotel, Frühstück

6. Tag: Sonntag, den 8.10.2017 Lipari , die Hauptinsel
Die Tagesprogramme auf der Insel Lipari (Tage 5-8) werden wir je nach Witterung eventuell in anderer Reihenfolge gestalten. Geplant ist:
Vormittags: Inselrundfahrt auf Lipari mit Aufenthalt an möglichen Foto- und Aussichtsplätzen wie z.B. bei den Bimssteinbrüchen und am Obsidianlavastrom im Nordosten der Insel.
Nachmittags: Fahrt zur Punta della Crapazza, wo wir eine herrliche Aussicht auf die Nachbarinsel Vulcano haben. Bei klarem Wetter (meist nur im Herbst oder bei Sturm) Blick von hier bis zum Ätna.
Übernachtung im gleichen Hotel, Frühstück, Abendessen

7. Tag: Montag, den 9.10.2017 Ausflug nach Vulcano
Wir starten den Tag mit einer Foto-Exkursion im kleinen Hafenviertel von Lipari, wo neben den Fischern, die schöne Architektur der Altstadt auch eine kleine reizvolle Kapelle an der kleinen Mole zu finden ist. Zum Frühstück kehren wir in unser Hotel zurück.
Am Nachmittag kurze Überfahrt zur Nachbarinsel Vulcano. Wir lassen das wilde Treiben im Hafenort schnell hinter uns und gehen am Fuße des Vulkankegels Richtung Aufstieg zum Gran Cratere. Der Fußweg schlängelt sich in weiten Serpentinen hinauf zum Kraterrand, wo uns nicht nur ein grandioser Rundblick über das Archipel der Liparischen Inseln erwartet, sondern auch ausgedehnte sehr heiße Schwefelfumarolen*, die in großem Umfang am Kraterrand giftig-gelbe Schwefelkristalle ablagern. Wir steigen die letzten Höhenmeter zum höchsten Punkt des Kraterrandes auf und genießen die späte Nachmittagssonne, bevor wir wieder absteigen. Alternativ zum Aufstieg besteht die Möglichkeit im naheliegenden Schwefel-Schlammbad und im Meer zu baden.
* Leider kann der direkte Zugang zu den Schwefelfumarolen aus Sicherheitsgründen nicht zu jederzeit garantiert werden. Es obliegt den örtlichen Sicherheitsbehörden bei verstärkter Gastätigkeit das Gebiet entsprechend abzusperren, um Gasvergiftungen zu vermeiden.
Rückkehr zur Insel Lipari per Boot.
Aufstieg: 400 Höhenmeter, Abstieg: 400 Höhenmeter.
Übernachtung im gleichen Hotel, Frühstück.

8. Tag: Dienstag, den 10.10.2017 Nachbarinsel Panarea
Panarea – die Insel, die wir schon auf der Fahrt nach Lipari passiert haben – ist das heutige Ausflugsziel. Panarea ist eine der drei kleinen Inseln die kaum noch ganzjährig bewohnt ist. Wir landen in dem kleinen Ort San Pietro an und besuchen eine zweite berühmte neolithischen Siedlungsplatz am Capo Milazzese, wo sich uns ein herrlicher Blick eröffnet. Je nach Lust und Laune können wir auf den höchsten Punkt „Punta del Corvo“ wandern oder wir widmen uns den unzähligen Fotomotiven rund um St. Pietro.
Rückkehr zur Insel Lipari per Boot. Überfahrt wetterabhängig.
Aufstieg: Maximal 421 Höhenmeter. Abstieg: wie Aufstieg.
Übernachtung im Hotel, Frühstück.

9. Tag: Mittwoch, den 11.10.2017 Fahrt nach Sizilien
Heute setzen wir mit dem Schiff (Fähre oder Schnellboot) nach Milazzo – an der Nordküste Siziliens – über und fahren weiter nach Taormina (an der Küste des Ionischen Meeres nordöstlich des Ätna). In der Nähe der Altstadt haben wir unser letztes Quartier mit Blick zum Ätna. Ankunft am späteren Nachmittag und die Möglichkeit eines ersten Rundganges oder Besuch des griechisch-römischen Theaters mit grandiosem Blick zum Ätna.
Unterbringung im Hotel, Frühstück und Abendessen.

10. Tag: Donnerstag, den 12.10.2017 Ätna
Bei gutem Wetter starten alle Interessierten sehr früh zu unserer Ätna-Exkursion*. Alternativ steht der Tag in Taormina zur freien Verfügung**. Auf der Piano Provenzana in ca. 1800 Meter Höhe – an der Nordflanke des Ätna – steigen wir auf die Geländefahrzeuge um, die uns auf den obersten Parkplatz in ca. 3000 Meter Höhe bringen. Von hier aus geht unsere Exkursion zu Fuß weiter. Wir spüren die Höhe beim Atmen und gehen sehr, sehr langsam, um nicht außer Atem zu kommen und die vielen faszinierenden Aussichten, Strukturen und Motive ausreichend zu würdigen und zu fotografieren.
Aufstieg: 1-2 Stunden, 360 Höhenmeter; Abstieg: wie Aufstieg oder zu Fuß zurück zu unserem Auto auf 1800 Meter Höhe. Rückfahrt zum Hotel.
Unterbringung im gleichen Hotel Abendessen, Frühstück.
* Hinweis:  Der Besuch des aktiven Ätna ist reglementiert und von wechselnden Sicherheitsverordnungen abhängig. Es kann zu keiner Zeit eine Garantie dafür gegeben werden, dass der Berg bis in seine hochgelegenen Kraterregionen zugänglich ist. Es ist eine Hochgebirgsausrüstung erforderlich, mit Bergschuhen, warmer Jacke, Mütze und Handschuhen. Der Ätna kann in seiner Gipfelregion sehr windig sein. Teilnehmer ohne entsprechende Ausrüstung können an dieser Exkursion nicht teilnehmen. Eine weitere Voraussetzung für diese Exkursion ist, dass die Gruppe zur Sicherheit eng zusammen bleibt.
** Der freie Tag kann in Taormina oder in 1800 Meter Höhe rund um die Piano Provenzana verbracht werden.

11. Tag: Freitag, den 13.10.2017 Taormina und Alcantara-Schlucht
Bei schlechtem Wetter am Vortagstag haben wir diesen Donnerstag als „Wetterreservetag“ vorgesehen. So können die Tagesprogramme vom 10. und 11. Tag wetterabhängig getauscht werden.
Waren wir gestern am Ätna erfolgreich können wir es heute etwas gemütlich angehen lassen. Nach einem späteren Frühstück können wir zum berühmten Ort Taormina mit dem griechischen Amphitheater und der Alcantara Basaltschlucht einen Besuch abstatten.
Unterbringung im gleichen Hotel Abendessen, Frühstück.

12.Tag: Samstag, den 14.10.2017 Heimreise
Wir checken in unserem Hotel in Taormina aus und fahren nach Catania zum Flughafen: Gute Heimreise.

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Normale Reihenfolge:
1. Tag: Freitag
Eigenständige Anreise nach Catania ins Startquartier der Reise. Ankunft auf Sizilien. Gerne buchen wir einen Flug ganz individuell nach Ihren Wünschen auch in Hinblick auf ein Vorprogramm in Catania und/oder Neapel. Kennenlernen der Örtlichkeiten, Einkaufsmöglichkeiten und Gegebenheiten. Restlicher Tag zur freien Verfügung, zum Einleben und zum Kennenlernen. Vorbereitung auf die Ätna-Exkursionen.
Unterbringung im Hotel Abendessen, Frühstück.

2. Tag: Samstag
Bei gutem Wetter starten alle Interessierten sehr früh zu unserer Ätna-Exkursion*. Alternativ steht der Tag zur freien Verfügung**. Auf der Piano Provenzana in ca. 1800 Meter Höhe an der Nordseite steigen wir auf die Geländefahrzeuge um, die uns auf der Bergspitze bis in ca. 3000 Meter Höhe bringen. Von hier aus geht unsere Exkursion zu Fuß weiter. Wir spüren die Höhe beim Atmen und gehen sehr, sehr langsam, um nicht außer Atem zu kommen und die vielen faszinierenden Aussichten, Stukturen und Motive ausreichend zu würdigen und zu fotografieren.
Aufstieg: 2-3 Stunden, 360 Höhenmeter; Abstieg: wie Aufstieg, Rückfahrt zum Hotel.
Unterbringung im gleichen Hotel Abendessen, Frühstück.

* Hinweis:  Der Besuch des aktiven Ätna ist reglementiert und von wechselnden Sicherheitsverordnungen abhängig. Es kann zu keiner Zeit eine Garantie dafür gegeben werden, dass der Berg bis in seine hochgelegenen Kraterregionen zugänglich ist. Es ist eine Hochgebirgsausrüstung erforderlich, mit Bergschuhen, warmer Jacke, Mütze und Handschuhen. Der Ätna kann in seiner Gipfelregion sehr windig sein. Teilnehmer ohne entsprechende Ausrüstung können an dieser Exkursion nicht teilnehmen. Eine weitere Voraussetzung für diese Exkursion ist, dass die Gruppe zur Sicherheit eng zusammen bleibt.
** Der freie Tag kann in Francavilla oder in 1800 Meter Höhe rund um die Piano Provenzana verbracht werden.

3. Tag: Sonntag
Bei schlechtem Wetter am Samstag haben wir diesen Sonntag als „Wetterreservetag“ vorgesehen. So können die Tagesprogramme vom 2. und 3. Tag wetterabhängig getauscht werden.
Waren wir gestern am Ätna erfolgreich können wir es heute etwas gemütlich angehen lassen. Nach einem späteren Frühstück können wir hinunter zur Küste fahren und dem berühmten Ort Taormina mit dem griechischen Amphitheater und der Alcantara Basaltschlucht einen Besuch abstatten.
Unterbringung im gleichen Hotel Abendessen, Frühstück.

4. Tag: Montag
Überlandfahrt über die Bergwelt nördlich des Ätna nach Milazzo an der Nordküste Siziliens von wo aus wir mit der Fähre am frühen Nachmittag über die Inseln Vulcano, Lipari und Panarea nach Stromboli fahren – der nördlichsten der Liparischen Insel.  Es wird ein interessanter und geruhsamer Reisetag mit viel Abwechslung.
Ankunft in Stromboli ca. 20:00 Uhr. Das Gepäck wird zum Hotel gefahren, während wir uns auf einem kleinen Abenspaziergang noch die Beine vertreten können.
Übernachtung im Hotel, Abendessen und Frühstück.

5. Tag: Dienstag
Nach dem gemeinsamen Frühstück im Hotel und morgendlicher Bummel durch den Ort, Kennenlernen der Örtlichkeiten, Einkaufsmöglichkeiten und Gegebenheiten. Am frühen Nachmittag führt Sie Ihr Reiseleiter in einem kurzen Vortrag in die Erdgeschichte und die aktuelle vulkanische Tätigkeit des Archipels und der Insel Stromboli ein.
Nachmittags: Aufstieg (ohne Bergführer und ohne zeitliche Begrenzung) zu einem Aussichtspunkt an der Sciara del Fuoco. Abend zur freien Verfügung. Trittsicherheit und Lampen sind erforderlich! Abend zur freien Verfügung.
Übernachtung im gleichen Hotel, Mittagessen und Frühstück.
Aufstieg: 2 Stunden, 400 Höhenmeter; Abstieg: wie Aufstieg.

6. Tag: Mittwoch
Tagsüber ausgedehnter Fotospaziergang entlang der Küste (soweit möglich), im Ort und am Hafen. Am späteren Nachmittag haben Sie die Möglichkeit zum Krater aufzusteigen oder eine Bootsfahrt um die Insel zu unternehmen. Der Aufstieg zum Krater* muss einen Tag vorher verbindlich bestätigt werden und geschieht in Begleitung eines Bergführers oder eines vulkanologischen Führers (möglicherweise nur in italienischer Sprache).
Aufstieg 950 Höhenmeter, 3-4 Stunden. Abstieg: wie Aufstieg, jedoch auf einer anderen Route bei vollkommener Dunkelheit. 1,5 – 2 Std.
* Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, ob Sie einen Aufstieg zum Gipfel planen oder nicht.
Es ist Trittsicherheit und es sind Lampen erforderlich! Die maximale Verweildauer am Kraterrand beträgt eine Stunde. Diese Zeit beginnt offiziell mit Erreichen des Kraters, nicht erst auf dem höchsten Punkt. Die Bergführer diskutieren diese Zeiten nicht, denn sie sind (per Funkgerät) dem Zivilschutz verantwortlich, der jede Gruppe überwacht. Keine zeitlichen Ausnahmen, auch nicht für Fotogruppen. Es muss am Kraterand ein Helm getragen werden. Der Helm wird bei der Exkursion gestellt.

Die nicht bergsteigenden Fotografen fahren am Nachmittag mit dem Reiseleiter und einem Boot auf die SW-Seite der Insel nach Ginostra (verlassene Ortschaft, maximal 30 Einwohner). Möglichkeit für eine kleine Wanderung durch Zistrosen und Ginster zur Punta del Corvo am Rand der Sciara del Fuoco.
Aufstieg: 120 Höhenmeter, 2 Stunden. Abstieg: wie Aufstieg.
Wer beides nicht möchte, kann selbstständig zur Punta Labronzo (Pizzeria) aufsteigen, dort zu Abend essen und ggf. nochmals Eruptionen beobachten.
Übernachtung im gleichen Hotel, Abendessen und Frühstück.

7. Tag: Donnerstag
Heute wechseln wir unser Quartier: Überfahrt mit dem Schnellboot nach Lipari (ca. 1 Stunde Fahrzeit). Während der Überfahrt haben wir schöne Aussichten auf die Nachbarinsel Panarea und bei guter Sicht auch auf Salina etwas abseits der Fährroute.
Gepäcktransfer zum Hotel und gemütlicher Bummel durch die reizvolle Altstadt von Lipari vom großen Hafen Marina Lunga nach Marina Corta und weiter ins Hotel. So lernen wir gleich das Zentrum und die interessantesten urbanen Fotomotive kennen.
Aufstieg: 40 Höhenmeter, Abstieg: 40 Höhenmeter.
Übernachtung im Hotel, Frühstück.

8. Tag: Freitag
Die Tagesprogramm auf der Insel Lipari (Tage 8-10) werden wir je nach Witterung eventuell in anderer Reihenvolge gestalten. Geplant ist:
Vormittags: Inselrundfahrt auf Lipari mit Aufenthalt an möglichen Foto- und Aussichtsplätzen wie bei den bei Bimssteinbrüchen und am Obsidianlavastrom im Nordosten der Insel. Nachmittags Exkursion um den Monte Guardio (einfacher, aber sehr steiler Aufstieg) und/oder zur Punta della Crapazza. Bei klarem Wetter (meist nur im Herbst oder bei Sturm) Blick von hier bis zum Ätna.
Aufstieg: 350 Höhenmeter, Abstieg 350 Hohenmeter, Gehzeit ca.  4 Std.
Übernachtung im gleichen Hotel, Frühstück.

9. Tag: Samstag
Wir starten den Tag mit einer Foto-Exkursion im kleinen Hafenviertel von Lipari, wo neben den Fischern, die schöne Architektur der Altstadt auch eine kleine reizvolle Kapelle an der kleinen Mole zu finden ist. Zum Frühstück kehren wir in unser Hotel zurück.
Bei Interesse steht an diesem Vormittag auch Zeit zur Verfügung, um einen kleinen Fotoworkshop zu den gewünschten Themen anzubieten. (Geben Sie Ihre Themenwünsche bei der Anmeldung bitte bekannt).
Am Nachmittag kurze Überfahrt zur Nachbarinsel Vulcano. Wir lassen das wilde Treiben im Hafenort schnell hinter uns und gehen am Fuße des Vulkankegels Richtung Aufstieg zum Gran Cratere. Der Fußweg schlängelt sich in weiten Serpentinen hinauf zum Kraterrand, wo uns nicht nur ein grandioser Rundblick über das Archipel der Liparischen Insel erwartet, sondern auch ausgedehnte sehr heiße Schwefelfumarolen*, die in großem Umfang am Kraterrand giftig-gelbe Schwefelkristalle ablagern. Wir steigen die letzten Höhenmeter zum höchsten Punkt des Kraterrandes auf und genießen die späte Nachmittagssonne, bevor wir wieder absteigen.
Alternativ zum Aufstieg besteht die Möglichkeit im naheliegenden Schwefel-Schlammbad und am Meer zu schwimmen.

* Leider kann der direkte Zugang zu den Schwefelfumarolen aus Sicherheitsgründen nicht zu jederzeit 100-prozentig garantiert werden. Es obliegt den örtlichen Sicherheitsbehörden bei verstärkter Gastätigkeit das Gebiet entsprechend abzusperren, um Gasvergiftungen zu vermeiden. Für diesen Aufstieg bekommen Sie von uns ebenfalls zur Sicherheit eine Gasmaske zur Verfügung gestellt, die Sie für diesen Ausflug dabei haben müssen.

Rückkehr zur Insel Lipari (Bootsfahrten je nach Möglichkeit privat oder mit einem Fährschiff).
Aufstieg: 400 Höhenmeter, Abstieg: 400 Hohenmeter.
Übernachtung im gleichen Hotel, Frühstück.

10. Tag: Sonntag
Foto-Exkursion auf See zur Südspitze der Insel (so genannte Blaue Grotte, Faraglione, Papa Giovanni). Weiterfahrt zur Insel Filicudi. Besuch der prähistorischen Ausgrabungsstätte am Capo Graziano. Ganztägige Fotoexkursion auf See und an Land, u.U. Delphine und Wasserschildkröten. Rückkehr am Abend. Überfahrt wetterabhängig, die lange Fahrt in Kombination mit der Südspitze geht nur bei ruhiger See.
Aufstieg: Maximal 450 Höhenmeter. Abstieg: wie Aufstieg.
Übernachtung im gleichen Hotel, Frühstück.

11. Tag: Montag
Panarea – die Insel, die wir schon auf der Fahrt von und nach Stromboli passiert haben – ist das heutige Ausflugsziel. Panarea ist eine der drei kleinen Inseln mit sehr wenig Einwohnern. Wir landen in dem kleinen Ort San Pietro an und besuchen auch hier eine zweite berühmten neolitschen Siedlungsplatz am Capo Millazzese, wo sich uns ein herrlicher Blick eröffnet.
Überfahrt wetterabhängig.
Aufstieg: Maximal 430 Höhenmeter. Abstieg: wie Aufstieg.
Gegen 19:30 Uhr schiffen wir uns auf der Nachtfähre „Laurana“ nach Neapel ein
Unterbringung in Doppelkabinen, bei EZ Doppelkabine zur alleinigen Nutzung.

12. Tag: Dienstag
Ankunft mit dem Fährschiff „Laurana“ gegen 8 Uhr in Neapel und Ende der Reise. Je nach Flugplan individueller oder gemeinsamer Transfer zum Flughafen – Capodichino oder individuelle Verlängerung in Neapel, Capri oder Ischia.

Charakter der Tour und Anforderungen

Was erwartet Sie?
Eine intensive Erlebnis- und Fotoreise in Minigruppe bis maximal 7 Teilnehmer.
Die Liparischen Insel  und die Gipfelregion des Ätna liegen noch fernab der großen Toursitenwege Italiens. Die Inseln sind bis heute nur mit dem Schiff und Schnellboot erreichbar, einen Flugverkehr gibt es nicht. Das ist für die Reisenden etwas zeitaufwändig aber dafür kommen noch wenige Touristen auf die Inseln und die Seereise ist ein beschauliches Reisen.
Die steilen Vulkankegel verlangen Trittsicherheit (= sicheres Gehen in weglosem, steilen und teils steinigem Gelände). Die Höhenunterschiede betragen im Aufstieg und im Abstieg (Strombolibesteigung) bis zu 920 Meter. Wir sind größtenteils auf Vulkangestein unterwegs und brauchen gute Wanderkondition.

Die Unterbringung erfolgt in Hotels in Doppelzimmern, halben Doppelzimmern oder auf Wunsch auch Einzelzimmer. Auf der Fähre sind wir in Doppelkabinen untergebracht bzw. bei Buchung eines Einzelzimmers ist die Doppelkabinen zur alleinigen Benutzung.

Die Mahlzeiten sind landestypisch (süditalienisch) und je nach Tagesaublauf und Fotoprogramm wollen wir nicht zwingend als Fotogruppe von festen Abendessenszeiten abhängig sein. Deshalb haben wir nicht durchgängig Halbpension, sondern abends oft auch freie Auswahl an örtlichen Restaurants. Dies erlaubt uns ein hohes Maß an individueller wie auch gruppenorientierter Zeitgestaltung fürs Fotografieren.

Einreisebestimmungen:
Deutschen, österreichischen und Schweizer Staatsbürgern genügt die gültige nationale Identitätskarte (bzw. der gültige Personalausweis). Extra Impfungen sind nicht erforderlich. Dennoch sollten Tetanus, Diphtherie und Polio überprüft und ggf. aufgefrischt werden. Ausführliche Informationen erhalten Sie unter: www.gesundes-reisen.de.

Klima
Auf den Liparischen Inseln herrscht Mittelmeerklima, das an den Küsten in etwa den Klimadaten von Messina entspricht.Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt im Januar bei 13° C, im Mai und Oktober bei 20° C und im Juli bei 28° C. Auf den Bergen ist es bis zu 10° C kühler als an den Küsten.  Insbesondere beim Aufstieg zum Stromboli-Gipfel empfinden alle nach einem anstrengenden und schweißtreibenden Marsch den Temperaturrückgang von meist über 10 Grad bei einem heftigen Wind als sehr kalt. Funktionsunterhemd zum Wechseln, Fleece-Jacke und winddichte Bergjacke sind hier ein Muss. Beachten Sie bitte die Ausrüstungsliste.
Die Wassertemperaturen schwanken zwischen 15° C im Winter und 26° C im Sommer. Zu den vorherrschenden Winden gehören der eher kühle Maestrale aus dem Nordwesten und der trockene, heiße Scirocco aus dem Südosten.

Wichtige Hinweise:
Auf dieser Reise stehen zwei Besuche kleiner aktiver Vulkaninseln (Stromboli und Vulcano) auf dem Programm. Selbstverständlich ist es unser Ziel, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Das können wir aber leider nicht unter allen Umständen garantierten. Witterungsbedingt, aufgrund der aktuellen Vulkanaktivität, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen können sich notwendige Abweichungen von der Ausschreibung ergeben. Wir bitten dann um Ihr Verständnis. Beachten Sie bitte, dass Feiertage, Streiks oder andere überraschende Umstände (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Ablaufschwierigkeiten führen können. Beachten Sie auch die Hinweise: www.auswaertiges-amt.de oder Bürgerservice Tel.Nr. 03018/172000.

Hinweis: Aus versicherungstechnischen Gründen kann die Reiseleitung nur Reiseteilnehmer mit in die Fumarolen des Gran Cratere mitnehmen, die über einen geeigneten Mundschutz verfügen, den Sie von uns auf der Reise bekommen und auf diesen Tagesausflug unbedingt mitnehmen müssen.

Ausrüstung
Das Gelände auf den Inseln und am Ätna ist fast durchweg schroff und steil. Nehmen Sie das mit, was Sie auch in einen Wander- oder Outdoorurlaub in die Berge mitnehmen würden:

•    knöchelhohe eingelaufene Wanderstiefel mit kräftiger Profilsohle
•    leichte, atmungsaktive und warme Wanderbekleidung („Zwiebelschalenprinzip“) z. B. Funktionskleidung und Funktionsunterwäsche
•    warme Fleece-Bekleidung, die leicht ist und sehr schnell trocknet (am Ätna 3300 ü.NN ist es sehr kalt und auch stürmisch)
•    Regen- und Windschutz. Dies ist wichtig, da die Temperaturen in der Höhe im Frühjahr und Herbst niedrig sind.
•    Teleskop-Tourenstöcke als „Gehhilfe“
•    Stirnlampe für den nächtlichen Abstieg vom Stromboli
•    Badesachen mitnehmen, da das Wasser auch im Herbst noch warm ist.
•    Sonnenschutz: >30LSF und Sonnenhut
•    Tagesrucksack (ca. 25-35 l)
•    Wasserflasche mit bis zu 2 l Fassungsvermögen, verschließbarer Plastikbehälter für das Mittagspicknick

Gepäck
Sie können einen Koffer oder eine Reisetasche mit Rollen auf diese Reise mitnehmen.

Leistungen
•    geologische und fotografische Reiseleitung ab Catania und bis Neapel
•    Minigruppe bis maximal 7 TeilnehmerInnen
•    zusätzlicher Vulkanführer für die Besteigung des Stromboli oder Bootsfahrt nach Ginostra am 4. Tag
•    Übernachtungen: 3 und 4 Sternehotels und Doppel Kabinen auf der Fähre
•    10 x Frühstück; 5x Abendessen 1x Mittagessen wie im Programm vermerkt
•    Transfers/Fähr- und Bootsfahrten laut Programm mit Bus und teilweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
•    Eintrittsgebühren und Führungen lt. Programm
•    Reiseliteratur:
Rollo Steffens: Wander- und Reiseführer Italiens Vulkane; Edition World geographic im CHF-Verlag.
Christof Hug-Fleck: Vulkane Italiens; Edition World geographic im CHF-Verlag.

Wunschleistungen
•    Einzelzimmer- und Einzelkabinenzuschlag ab 390, -€
•    Flugbuchung von Wunschflughafen und Wunschtermin nach Neapel.

 

Karte-Herbst-Ex

Termin:               Preise:             Status:
03.10. – 14.10.2017   2.175 € pro Person  buchbar  Reise in umgekehrter Richtung
05.10. – 16.10.2018   2.225 € pro Person  buchbar
Kleinstgruppe: 5 bis 7 Gäste
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer (Ätna- und Stromboli-Besteigung, optional)
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Detailprogramm downloaden:  Ätna und Liparische Inseln