Wander-Erlebnis-Reise El Hierro

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El Hierro ist windzerzaust und von herber Anmut, eine Insel, die nichts wissen will vom Traum des großen Geldes und den Verlockungen der Freizeitindustrie. Alles läuft hier ein wenig entspannter in den Tag hinein, was auch der Reise Freiräume und Überraschungen schenken wird. Bis auf die Wanderung von El Pinar nach Pozo de la Salud sind die Etappen relativ kurz, obschon bisweilen große Höhenunterschiede überwunden werden müssen.
Gerade einmal 10.000 Menschen leben auf diesem Felskrümel im Atlantik, der kleinsten und abgeschiedensten Kana-reninsel. In der Antike galt sie als das Ende der Welt: Ptolemäus legte den Nullmeridian durch ihre südwestliche Spitze, wo er verblieb, bis die Engländer ihn 1884 nach Greenwich holten. Hinter dieser Null-Linie war nichts, das Ende der westlichen Welt, und das war gleichbedeutend mit dem Ende der bewohnten Welt. Viel verändert hat sich seitdem nicht: Es gibt hier keine Strände, keine Spielsalons, keine Shoppingmalls – ja, nicht einmal eine Ampel. Und der einzige Polizist im Ort hat selten mehr zu tun, als schlafende Hunde von der Straße zu vertreiben, damit sie von den beiden einzigen Taxen der Insel nicht überfahren werden. Den einen gilt El Hierro deshalb als Ödnis am Rand der Zivilisation, den anderen als Fluchtpunkt der Stille und Gelassenheit. Doch eines ist gewiss: Wer den weiten Weg auf sich nimmt, wird genügend Ruhe finden, um abzuwägen, zu welcher Fraktion er gehört.

Highlights
•  Abgeschiedenheit und Ursprünglichkeit auf der kleinsten Kanareninsel
•  große Inselrunde auf alten Pilgerwegen
•  Seelebaumelnlassen im El Sitio
•  grandiose Badelandschaften in wildem Ozean
•  urige Lokale, viel Wein und Musik

1. Tag – Anreise
Individuelle Anreise nach Teneriffa. Sie werden von Ihrem Reiseleiter am Flughafen empfangen und fahren gemeinsam zum traditionsreichen Hotel Médano. Direkt am Ufer steht es auf Pfählen im Meer, daneben erstreckt sich der längste natürliche Strand Teneriffas. Touristen gibt es auch, aber sie verlieren sich fast unter den Einheimischen. Unterkunft: Hotel Médano

2. Tag – Überfahrt
1519 setzte Ferdinand Magellan in El Médano die Segel zur ersten Weltumrundung. Wenn Wetter und Strömung mitspie-len, reisen Sie in seinem Kielwasser mit einer Yacht nach El Hierro! Klappt das nicht, geht’s mit einer Propellermaschine ans Ende der Welt. Einsam und grandios am Fuß einer giganti-schen Felsfestung liegt dort der Parador, die nobelste Unter-kunft der Insel, mit freundlichem, fast familiärem Ambiente.
Unterkunft: Parador de El Hierro

3. Tag – Auf historischem Pfad durch die Steilwand  Las Playas – La Restinga
Lange ist es nicht her, da waren die nach der Conquista an-gelegten Verbindungswege die einzigen „Verkehrsadern“ der Insel – steingepflasteter, durch Mauern gestützt und breit ge-nug für einen Bauern mit seinem Maulesel. Direkt hinter dem Parador schraubt sich solch ein Pfad in kühnen Kehren durch die Wand – und damit beginnt das Abenteuer! Zwei Stunden später stehen Sie im grünen Hochland, Obstbäume rings-herum, und das Meer glitzert am Horizont. Ihr Apartment liegt direkt am Hafen, und zum Rauschen der Wellen genie-ßen Sie die besten Meeresfrüchte der Kanaren. Unterkunft: Apartamentos La Marina

4. Tag – Am schönsten Naturschwimmbecken El Hierros  La Restinga _ El Pinar
La Restinga ist das sonnenreichste Dorf der Insel, südlän-discher Charme umweht die kleine Promenade. Mit einem Schlauchboot fahren Sie zur Cala de Tacorón. Heiße Lava floss an dieser Stelle ins Meer und erstarrte zu einer herrlichen Badelandschaft. Am Nachmittag geht es durch eine karge, sanft hügelige Vulkanlandschaft nach El Pinar. Hier lebt die Künstlerin Brigitte Hoyer, auf deren Finca Sie übernachten – mit Meerblick, Wein und einer grandiosen Paella! Unterkunft: Apartamentos Caracol

5. Tag – Durch Nebelwälder aufs Dach der Insel  El Pinar – Pozo de la Salud
Heute geht es auf eine wahrhaft epische Wanderung: Sie durchqueren die Insel von Ost nach West, sozusagen über ihr Rückgrat, die Cumbre, ein mächtiges, sichelförmiges Kamm-gebirge. Lorbeerwälder „melken“ hier oben die Passatwolken – unentwegt tröpfelt das kondensierte Wasser auf die Erde. Vorbei am Malpaso, dem höchsten Punkt El Hierros, zieht der Weg schließlich hinab zu einem winzigen Kurort am Meer. Unterkunft: Balneario Pozo de la Salud

6. Tag – Spektakuläre Klippen und einsamer Strand
Wer möchte, spannt aus – am Pool oder im Spa des Ho-tels. Wem der Sinn nach Bewegung steht, wandert über die  herrlich wilde Landzunge der Punta de La Dehesa, vorbei an Klippen, Lavabuchten und natürlichen Salinen, zum größten Felstor der Insel, dem Arco de la Tosca. Am Ende erwartet Sie der violett schimmernde Playa del Verodal, der bei ruhiger See (und nur dann!) zum Baden einlädt. Unterkunft: Balneario Pozo de la Salud

7. Tag – Ananas im Garten Eden  Pozo de la Salud – Frontera
Vor Ihnen liegt eine der spektakulärsten Landschaften der Ka-naren: die 25 Kilometer lange, von über 1.000 m hohen Steilwänden eingerahmte Bucht El Golfo. In diesem abgebroche-nen Riesenkrater lebt die Hälfte der Bevölkerung, zwischen Mangos, Papayas und den besten Ananas des Archipels. Inmitten eines alten Weinbergsfindet sich die schönste Herberge der Insel, Ihr Quartier für die kommenden zwei Tage. Unterkunft: El Sitio

8. Tag – Die Kunst des freien Schweifens
Wer möchte, besucht den Mirador de La Peña mit seinem von César Manrique in den Fels geschlagenen Aussichtsrestau-rant. Der Südzipfel der Insel lockt ebenfalls: mit Wallfahrts-kapelle, Wacholderwald und dem legendären Leuchtturm „am Ende der Welt“. Mit etwas Glück – niemand plant auf El Hierro so weit im Voraus – treffen Sie am Abend den einzigen Bayern, der kein Bier trinkt. Uwe Urbach ist Winzer, und er reicht zu seinem Bio-Wein Geschichten und Tapas. Unterkunft: El Sitio

9. Tag – Küstenbummelei mit Badepausen  Frontera – Las Puntas
Wer einmal nur gemütlich bummeln möchte, wird heute sei-ne Freude haben. Auf einem Holzplankenweg spazieren Sie entlang der eindrucksvollen Lavaküste. Immer wieder erge-ben sich herrliche Blicke, Meerwasserpools laden zum Baden ein. Der Tag endet bei Wein, Musik und Meeresfrüchten. Unterkunft: El Sitio

10. Tag – Traumwandeln zwischen Himmel und Meer  Frontera – San Andrés
Der Camino de Jinama, ein hervorragend instand gehalte-ner Königsweg, verbindet El Golfo mit der nebelverhange-nen Meseta de Nisdafe – die mit Abstand schönste Tour der  Insel! Man könnte glauben, man sei in Irland, wären da nicht die sanft geschwungenen, von einem Grasflaum bedeckten Vulkankuppen. Sie übernachten in zwei uralten Landhäusern im höchstgelegenen Ort El Hierros, und Don Goyo serviert in kleinen, von einem gußeisernen Öfchen erwärmten Räumen frisches Grillfleisch. Unterkunft: Casa Rural Teson

11. Tag – Grandioser Felsenweg hinab zum Meer  San Andres – Las Playas
Südlich von San Andrés liegt eine Bilderbuchlandschaft: Klei-ne Steinmäuerchen umgrenzen die Weiden, überall grasen Schafe und Kühe. Alte Pfade verbinden Dörfer aus längst ver-gangenen Zeiten. Doch plötzlich scheint der Weg zu Ende, und der Blick geht hinab, atemberaubend, auf die 1.000 m tiefer  gelegene Bucht von Las Playas. An ihrem Ende: der Parador.Unterkunft: Parador de El Hierro

12. Tag – Heimreise
Heute heißt es Abschied nehmen. Flug von El Hierro nach  Teneriffa, wo Ihr individueller Rckflug startet.

Charakter der Tour und Anforderungen

Lanzarote ist die schwarze, vulkanischste, steinigste und exotischste Insel. Sie ist alt und verwittert, große Höhenunterschiede gibt es nicht. Die Tagesetappen messen selten mehr als 15 Kilometer. Das lässt Raum für preisgekrönte Restaurants, Architektur, Musik – und den besten Wein der Kanaren.

Gran Canaria liegt im Herzen des Archipels. Die Insel kombiniert landschaftliche Vielfalt mit einer gut ausgebauten Infrastruktur. Selbst in den abgelegensten Regionen finden sich bezaubernde Unterkünfte. Mindestens drei der Etappen sind lang und, je nach Sonnenstand, wirklich anstrengend.

Teneriffa ist die größte und die höchste der sieben Inseln. Die komplette Durchquerung des Teide-Nationalparks ist eine Wanderung epischen Ausmaßes. Die Etappen zwischen Aguamansa und Parador verlangen ob ihrer Länge und Höhendifferenz eine sehr gute Kondition!

El Hierro ist ursprünglich und von herber Anmut, eine Insel, die nichts wissen will vom Traum des großen Geldes und den Verlockungen der Freizeitindustrie. Bis auf die Wanderung von El Pinar nach Pozo de la Salud sind die Etappen relativ kurz, obschon bisweilen beträchtliche Höhenunterschiede überwunden werden müssen.

So verschieden die Inseln, so unterschiedlich sind auch die Reisen. Wollen Sie leichtfüßig wandern oder sich mal so richtig auspowern? Lieben Sie dschungelhafte Vegetation oder karge Vulkanlandschaften, exzellente Küche und erlesene Weine oder urige Authentizität? Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie uns einfach. Gerne helfen wir Ihnen bei der Entscheidungsfindung.

Unterkünfte und Restaurants
Wir nächtigen durchweg in den atmosphärischsten Hotels. Dies sind keine, auch noch so verlockenden Ferienanlagen am Badestrand, sondern, wo immer dies möglich ist, versteckte Juwelen und Geheimtipps, die durch ihr Design, ihren Charme, ihre Lage oder Gastronomie begeistern und aus der Masse weit herausragen. Viele Hoteliers sind langjährige Bekannte, manche enge Freunde von André Schumacher.

An einigen Orten haben wir Andrés nahezu unbegrenzten Fundus an Kontakten genutzt, um Türen zu öffnen, die für die meisten Menschen verschlossen bleiben. Die Nächte im El Chupadero oder in LagOmar sind solche Höhepunkte. Auch die Durchschreitung der Cañadas del Teide ist für Urlauber praktisch nicht machbar. Der Grund ist einfach: Es gibt dort keine Unterkünfte. Den fehlenden Baustein für diese einzigartige Streckenwanderung liefert uns das Observatorio del Teide.

Dass wir bei der Auswahl der Adressen die lokale Bevölkerung, einen sanften Tourismus sowie den nachhaltigen Umgang mit der Umwelt unterstützen, liegt uns sehr am Herzen. Denn Korruption und Spekulation, illegal errichtete Hotelbunker und zubetonierte Buchten gibt es auf den Kanaren schon genug.

Klima
Lanzarote hat den wenigsten Niederschlag innerhalb der Inselgruppe. Wie auf alle Kanaren finden Sie hier ein mildes, gemäßigtes Klima vor. Der stete Nordost-Passatwind sorgt allerdings für eine dauerhafte leichte Brise, die häufig einmal an den Stränden zu spüren ist, aber sehr angenehm sein kann.

Gepäck
Jeder trägt seinen Rucksack selbst, es gibt keinen Gepäckservice (außer vom Flughafen zum Hotel und am letzten Tag wieder zurück). Eine der schönsten Erfahrungen des Unterwegsseins besteht darin, zu lernen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und wie könnte das besser gelingen, als wenn man das Wesentliche jeden Tag selbst tragen muss. Wir empfehlen ein leichtes Marschgepäck. Eine auf die jeweilige Reise abgestimmte Ausrüstungsliste senden wir Ihnen gerne zu. Eine topographische Wanderkarte der Insel sowie den traditionellen kanarischen Wanderstock, Bastón Canario, überreichen wir Ihnen am Flughafen.

Einreise und Gesundheit
Für EU-Bürger und schweizer Staats­bürger genügt  ein gültiger Personalausweis / nationale Identitätskarte. Impfungen sind keine vorgeschrieben. Dennoch sollten Sie die Standardimpfungen haben, die auch in Mitteleuropa sinnvoll sind. Besprechen Sie Ihren aktuellen Impfstatus bei Bedarf mit Ihrem Hausarzt.

Leistungen
Sämtliche Aktivitäten, Übernachtungen, Mahlzeiten und Getränke, Transfers, Rundfahrten und Führungen, Gagen, Genehmigungen, Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren sind im Reisepreis enthalten. Die An- und Abreise erfolgt  individuell..

Die An- und Abreise erfolgt in Eigenregie und ist nicht im Reisepreis enthalten. Gerne sind wir Ihnen bei der Flugbuchung behilflich. Anhand Ihrer konkreten Terminwünsche und Ihres gewünschten Abflughafens erstellen wir Ihnen ein tagesaktuelles Flugangebot.

Weitere Kosten
keine, außer private Anschaffungen

TermineBuchungscodeReisepreis p.P.Buchungsstatus
15.04.-25.04.2018ELH141020182.790,- €1 Platz frei

Exklusive Kleinstgruppe: 5 bis 8 Gäste
Schwierigkeitsgrad: mittel

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Katalogdownload: Kanaren-2016.pdf