Wander-Erlebnis-Reise Island

ReisebeschreibungDetailprogrammWeitere InformationenKarte
Kaum ein anderes Land  auf unserem Planeten bietet so viel landschaftliche Abwechslung und außergewöhnliche Naturerlebnisse wie Island: eine Welt im Taschenformat. Dieser überwältigenden Natur kann man sich auf vielfältige Weise nähern. Eine besonders intensive Möglichkeit die größte Vulkaninsel der Welt näher kennenzulernen sind kurze und mittlere Wanderungen in den unterschiedlichsten Naturräumen: Vulkan- und Gletschertäler, grüne Fjorde, traumhaft gelegene Seen, faszinierende Eislagunen und die vielen heißen Quellen in mystischer Berglandschaft.

Leistungen
•    Landeskundliche Reiseleitung ab/bis Reykjavik
•    alle Transporte während der Rundreise
•    zwei Flughafentransfers
•    Übernachtung in Hütten und Gästehäusern
•    Vollverpflegung vom Frühstück des 2. Tages bis zum Mittagessen des 14. Tages
•    alle Fahrten laut Programm

Zusatzleistungen:
•    Intern. Flüge ab rund 200,- €, Je nach Abflughafen und Buchungszeitpunkt.
•    2xEinzelzimmer in Reykjavik zzgl. 145,- €

1. Tag: Ankunft
Flug von Ihrem Wunschflughafen nach Island. Nach der Landung in Keflavik werden Sie nach Reykjavik zu unserer Unterkunft gebracht. Je nach Ankunftszeit bleibt bis zum gemeinsamen Abendessen noch Zeit für einen Spaziergang durch die Altstadt und das Zentrum von Reykjavik, das alles fußläufig von unserem Quartier in wenigen Minuten erreichbar ist.
Übernachtung: Gästehaus

Ein Tag vor der offiziellen Anreise – der 17. Juni  ist in Island Nationalfeiertag. Es besteht die Möglichkeit auch im Rahmen einer individuellen Anreise bereits am 16. 6. anzureisen,  um die ausgelassene Stimmung in Reykjavik hautnah mitzuerleben. Wenn Sie daran Interesse haben, organisieren wir Ihnen gerne entsprechende Flüge und Unterkünfte.

2. Tag: Von Reykjavik ins Tal des Thor
Wir verlassen Reykjavik und fahren in westlicher Richtung. Wir überqueren dabei den vulkanisch aktiven Rücken der Halbinsel Reykjanes und kommen durch die größte zusammenhängende landwirtschaftlich genutzte Region Islands bevor wir vor dem großen Vulkan Eyjafjallajökull den wunderbaren Wasserfall Seljalandsfoss bestaunen und in das große Gletschertal der Markarfljót abbiegen.
Wenige Kilometer vor unserem Quartier unternehmen wir noch eine interessante Kurzwanderung in die Schlucht Stakkholtsgjá an deren Ende ein kleiner versteckter Wasserfall in eine bizarre Gletschermühle fällt. Wanderzeit: 1,5 Stunden; 2,5 km Wegstrecke und 50 Höhenmeter Aufstieg und 50 Meter Abstieg.
Am Nachmittag erreichen wir mit unseren geländegängigen Minibussen – am Ende der steinigen Piste – unsere Hütte, wo wir für die nächsten zwei Nächte Quartier beziehen und uns für die Nachmittagswanderung erst einmal stärken werden. Direkt von der Hütte aus erkunden wir dann auf einer Wanderung (2 bis 4 Stunden; je nach Wetter) die wilde zerklüftete Berglandschaft der Þórsmörk (isl. Wald des Thors).
Ü: in einer einfachen aber gemütlich eingerichteten Berghütte;  Frühstück (F), Lunch (L), Abendessen (A).

3. Tag: Zwischen die Gletscher zum Vulkan
Heute haben wir den ganzen Tag Zeit, um etwas weiter hinten im Gletschertal auf dem teils wilden Bergpfad bergan zwischen die zwei Gletscher Eyjafjallajökull und Mýrdalsjökull zum Fimmvörðuháls (Hals der fünf Steinmänner) zu wandern. Auf dieser rund 1000 Meter hoch gelegenen Ebene ereignete sich die erste Eruptionsphase im Frühjahr 2010, die dann im April 2010 in dem aschereichen Ausbruch kulminierte, die den Flugverkehr in fast ganz Europa lahmlegte.
Auf dem Weg eröffnen sich bei guter Sicht immer wieder phantastische Ausblicke auf die Gletscher und in das märchenhaft zerklüftete Tal. Oben angekommen können wir die jungen Lava- und Aschefelder des Ausbruches 2010 erleben, bevor wir wieder ins Tal absteigen.
Wanderzeit je nach Wetter: 6-8 Stunden; bis zu 15 km Wegstrecke und bis zu 800 Höhenmeter Aufstieg und 850 Meter Abstieg.
Ü: in gleicher Berghütte; F,L,A

4. Tag: Entlang der Südküste hinter die Berge
Am frühen Morgen fahren wir zurück an die Südküste. Wir besuchen einer der größten Wasserfälle Islands: Mit 60 Meter Fallhöhe ist der Skógarfoss besonders imposant.
An der Südspitze Islands besuchen wir am Kap Dyrhólaey ein Brutgebiet der Papageitaucher und das gewaltige Felsentor, das dem Kap den Namen gegeben hat: Türlochinsel.
Unsere Fahrt führt uns weiter östlich vorbei an dem kleinen Dorf Vík und weiter ins Landesinnere Richtung Landmannalaugar (isl. die warmen Quellen der Leute von {der Region} Land). Je nach Wetter nutzen wir die Gelegenheit für eine kleine Wanderung in der Feuerspalte Eldgjá zum Wasserfall Ofærufoss. Eine phantastische Landschaftsfahrt durch die bemoosten Hügel von „Fjallabak“ (isl. hinter den Bergen) bringt uns schließlich nach Landmannalaugar, wo wir für die nächsten zwei Nächte unser Quartier beziehen. Wer will kann abends ein entspannendes Bad in der warmen Quelle wenige Schritte neben der Hütte nehmen.
Ü: einfache Berghütte; F,L,A

5. Tag: Des Teufels Farbtöpfe
Das heutige Wandergebiet, das sich direkt von der Hütte aus erwandern lässt, ist etwas ganz Besonderes. Worte können es nicht beschreiben, man muss es selbst gesehen haben und selbst die fantasievollsten Landschaftsmaler hätten eine solche skurrile Landschaft nicht auf ihre Leinwand pinseln können: Die gelben, grünen, roten, schwarzen, weißen Berge von landmannalaugar sind weltweit einmalig.  Je nach Wetter unternehmen wir heute eine ausgedehnte Wanderung zu diversen heißen Quellen und/oder auf den blau-grau-grünen Berg Blánukur mit einem phantastischen Blick über die Region. Wenn nach den reichen Eindrücken immer noch Bedarf an weiteren Märchenszenerien besteht, können wir noch eine kleine Ausflugsfahrt zu einsamen Kraterseen und Flusslandschaften unternehmen bevor wir uns im Bad entspannen.
Wanderzeit je nach Wetter: 4-8 Stunden; bis zu 18 km Wegstrecke und bis zu 450 Höhenmeter Aufstieg und 450 Meter Abstieg.
Ü:  gleiche Berghütte F,L,A

6. Tag: Feuerspalte und Feuerlava
Wir verlassen heute die Region Fjallabak und fahren nochmals durch die märchenhafte Berglandschaft wo wir vor zwei Tagen hergekommen sind. Wir haben auf dem Rückweg eine zweite Chance, falls das Wetter vor zwei Tagen nicht gut war, unsere Kurzwanderung im Vulkangebiet der weltweit einmaligen Eldgjá (Feuerspalte) nachzuholen.
Auf der Weiterfahrt kommen wir an der Südküste wieder auf die Ringstraße Nr. 1 und überqueren den größten historischen Lavastrom Islands der in den Jahren 1783/84 die wohl größte Naturkatastrophe in der Geschichte Island, wenn nicht Europas, verursacht hat. Vorbei an den gewaltigen Gletscherzungen des großen Gletschers Vatnajökull (Wassergletscher) erreichen wir unser heutiges Quartier östlich des Nationalparks Skaftafell, wo wir ebenfalls zwei Nächte verbringen werden.
Ü:  Gästehaus auf einer Farm; F,L,A

7. Tag: Wandern im Nationalpark
Heute steht uns der ganze Tag zum Wandern im Vatnajökull Nationalpark zur Verfügung. Der Nationalpark schützt heute rund 14% der Landesfläche und ist heute mit Abstand nicht nur der größte NP Islands, sondern auch Europas und umfasst das ganze Gletscherplateau des Vatnajökull und große Teile der nördlich anschließenden Wüstengebiete und die westlichen Vulkangebiete.
Wir wandern oberhalb der Gletscherzunge Skaftafellsjökull Richtung Kristínartindur von wo wir einen grandiosen Panoramaüberblick über die Gletscherzungen und den höchsten Berg Islands,   den Hvannadalshnúkur mit 2219  Meter, haben können.
Wanderzeit je nach Wetter: 4-8 Stunden; bis zu 18 km Wegstrecke und bis zu 1000 Höhenmeter. Wanderzeit je nach Wetter: 4-8 Stunden; bis zu 18 km Wegstrecke und bis zu 1000 Höhenmeter Aufstieg und 1000 Meter Abstieg.
Ü: gleiches Gästehaus F,L,A

8. Tag:  Eislagune und Berufjördur
Nach dem gestrigen Wandertag ist heute etwas Sightseeing angesagt. Zunächst wollen wir wenn es die Witterung erlaubt die Felsenklippe Ingólfshöfði besuchen. Im Jahre 874 landete hier der offiziell erste Siedler Islands Ingófur Arnason. Heute genießen jedoch die hier reichlich brütenden Papageitaucher alle Aufmerksamkeit der Besucher. Wir fahren mit einem Traktor des Landbesitzers über die wattähnliche Sanderfläche und unternehmen einen interessanten Vogelbeobachtungsrundgang auf der unbewohnten Felsenklippe (optionaler Ausflug). Neben den großen Raubmöven brütet hier auch die größte aller Möven, die Mantelmöven. Der grandiose Ausblick auf die Hauptinsel und den Hvannadalshnúkur rundet den Ausflug ab.
Nächstes Highlight des Tages und sicherlich eines auf der ganzen Rundreise ist der Besuch der großen Eislagune Jökulsárlón nur wenige Kilometer östlich von Ingólfshöfði: Direkt neben der Ringstraße und wenige hundert Meter hinter der Küstenlinie öffnet sich ein gewaltiger Gletscherzungensee von rund acht Kilometer Größe auf dem je nach Wind und Temperatur unzählige Eisberge treiben. Wer möchte (optionaler Ausflug) kann hier eine Bootsfahrt mit einem Amphibienfahrzeug oder einem Schlauchboot unternehmen.
Am Nachmittag setzen wir dann unsere Fahrt nach Osten fort. Wir passieren die Fischereiorte Höfn und Djúpivogur und quartieren uns auf der Nordseite des Berufjördur auf einer typisch isländischen Farm ein.
Ü: Gästehaus am Berufjördur; F,L,A

9. Tag: Übers Hochland zum Mückensee
Wir verlassen heute die Ostküste und fahren steil über die Berge ins Landesinnere und kommen durch den größten Ort Ostislands: Egilsstaðir. Nach den letzten Bauernhöfen kommen wir ins nordöstliche Hochland. Bald weichen die saftig grünen Schafsweiden den steinigen Hochlandwüsten. Wir machen Kaffeestopp beim wohl einsamsten und vielleicht abgelegensten aber sicher der höchstgelegene dauerbewohnte Bauernhof Islands: Möðrudalur.
Bei klarem Wetter schweift unser Blick über die weiten Wüstenebenen und den weltweit einmaligen Tafelvulkan Herðubreið (breite Schulter). Hier wird eindrücklich klar, was es heißt in der subarktischen Einöde fernab jeder Ansiedlung all die Jahrhunderte, seit der Besiedelung Islands als einzelne Familie „überlebt“ zu haben.
Nachmittags kommen wir zum Wasserfall Dettifoss. Er gilt nicht nur als mächtigster Wasserfall Islands, sondern ganz Europas. Mit gewaltigem Getöse stürzt er in die 44 Meter tiefe mit Basaltsäulen gesäumte Schlucht. Nach rund einer Stunde Fahrt  erreichen wir den Mývatn (Mückensee) wo wir wieder für zwei Tage Quartier beziehen.
Ü: einfaches Gästehaus ; F,L,A

10. Tag:  Mývatn – Vulkane – heiße Quellen
Heute unternehmen wir abwechslungsreiche Spaziergänge und eine Wanderung durch die unterschiedlichsten Landschaftstypen rund um den Mývatn. Wir besuchen zunächst die Solfataren von Námaskarð. Sie zählen zu den Hauptsehenswürdigkeiten im Mývatn-Gebiet. Danach fahren wir wenige Kilometer weiter und unternehmen eine Kurzwanderung durch das 1975 bis 1984 aktive Vulkangebiet des Spaltenvulkans Krafla: schwarze dampfende Lavafelder entlang der kilometerlangen Eruptionsspalte versetzen uns in eine mystische „Mondlandschaft“.
Am Nachmittag kommen wir in die grünen Regionen: Vom Grottenbad wandern wir durch einen typisch isländischen Birkenwald zum und über  (150 Höhenmeter) den weltweit größten Ringwallkrater Hverfjall (heißer Quellenberg) und hinunter nach Dimmuborgir (Dämmerburgen), wo zwischen dämonischen Lavaformationen ebenfalls liebliche Birkenhaine Schutz suchen.
Nach Lust und Laune können wir am Südufer des Sees noch einen Sparziergang durch die Pseudokrater von Skútustaðir unternehmen, wo sich die grünbewachsenen kleinen „Vulkankegel“ lieblich ans Seeunfer schmiegen.
Zum Abschluss des Tages können wir im Thermal bad Jarðböðin ein entspannendes Bad nehmen.
Ü: gleiche Unterkunft; F,L,A

11. Tag:  Húsavik – Akureyri – Siglufjödur
Bei guten Wetter und moderatem Wellengang haben wir heute frühmorgens die Möglichkeit auf Walbeobachtung in Húsavik zu gehen.  Der Fischereiort Húsavik (Hausbucht) gilt als die Hauptstadt der europäischen Walbeobachtung. Die Walfahrt ist optional und dauert ca. 3 Stunden.
Am Nachmittag geht die Fahrt weiter zum berühmten Wasserfall Goðafoss (Götterwasserfall) und über Akureyri – der Hauptstadt des Nordens – entlang des Eyarfjördur nach Olafsfjördur und Siglufjördur. Der kleine versteckte Fischereiort war Ende des 19 Jh. Zentrum der Heringsfischerei und hat bis heute seinen typisch isländischen Charme erhalten.
Ü:  einfaches Gästehaus; F,L,A

12. Tag: vom Skagafjördur ins Hochland
Entlang des Skagafjördur wo seit Jahrhunderten erfolgreich Islandpferde gezüchtet werden fahren wir in unser letztes Wandergebiet im zentralen westlichen Hochland. Doch zunächst besuchen wir Glaumbær: ein hervorragend erhaltener und bis 1930 bewirtschafteter isländischer Großbauernhof in der original Torfarchitektur. Wir sehen in eindrücklicher Weise, wie einfach, hart und entbehrungsreich, das Landleben in Island bis ins 20. Jh. hinein war.
Am Nachmittag Weiterfahrt über die Kjölur-Piste nach Süden ins Gebiet Kerlingarfjöll, das südlich des runden Gletscher Hofsjökull liegt.
Ü: einfache  Berghütte; F,L,A

13. Tag: Im Tal der tausend Quellen
Heute haben wir den ganzen Tag Zeit um das einmalige Rhyolithgebiet von Kerlingarfjöll zu erkunden. Die „Frauenberge“ sind ebenfalls ein Hochtemperatur-Thermalgebiet mit wunderbaren kurzen und längeren Wandermöglichkeiten in einer vulkanisch außergewöhnlichen Landschaft: bunte Berge, dunkle Obsidiankuppen und weiße Gletscher – insgesamt eine skurrile Landschaft, die weltweit ihres Gleichen sucht.
Je nach Witterung und Sicht können wir hier unterschiedliche lange Wanderroute einschlagen.
Ü: in gleicher Berghütte; F,L,A

14. Tag: Gullfoss – Geysir – Thingvellir
Auf unserer Fahrt zurück nach Reykjavik haben wir noch drei große Highlight auf dem Programm, die bei keiner Islandreise fehlen dürfen: Gullfoss (Goldene Wasserfall), den wir als erstes besuchen und wenige Kilometer weiter der berühmte Geysir mit dem Namen Strokkur (Butterfass). Er schießt sein kochendes Wasser mehrmals pro Stunde bis zu 30 Meter in die Höhe – ein besonderes Spektakel.
Zu guter Letzt – bevor wir nach Reykjavik zurückkehren – besuchen wir im Nationalpark Thingvellir (Parlamentsebene), den historisch wie geologisch besonders interessanten Ort der Allmannagjá (Allmännerschlucht), wo sich im Jahre 930 n. Chr. das sogenannte isl. Parlament gegrtündet hat.
Rückfahrt nach Reykjavik.
Ü: Gästehaus; F,L

15. Tag: Heimreise
Passend zu Ihrem Flug erhalten Sie einen Transfer zum internationalen Flughafen Keflavík.
kl. F

Charakter der Tour und Anforderungen
Island-Rundreise mit einfachen Kurz- bis längeren Tageswanderungen bis zu knapp 20 Kilometern. Ihr Reiseleiter begleitet die Rundwanderungen. Wenn sich jedoch die Möglichkeit einer Streckenwanderung ergibt – bei stabilem Wetter und leichter Wegorientierung – kann es sein, dass Ihr Reiseleiter den Wagen zum Endpunkt fährt, um Sie dort wieder abzuholen.

Sie wandern je nach Wetterlage einmal bis zu 8 Stunden.  Wer will kann diese längeren Wanderungen auch in einer gekürzten Fassung machen. An anderen Tagen setzen sich die Etappen häufig aus mehreren, auf den Tag verteilten kleinen Wanderungen zusammen. Der Boden ist oft mit einer Pflanzenschicht (Moose, Flechten) bedeckt, oder ist sandig, staubig oder felsig und bei Regen auch rutschig. Daher sollten Sie entsprechend Kondition und Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem, oft weglosem und teils steilem Gelände) mitbringen. Unterwegs machen Sie immer wieder Halt oder um landschaftliche Besonderheiten der Umgebung zu bestaunen.

Für die längeren Überlandfahrten sind Ausdauer und Durchhaltevermögen nötig, denn auf den oft anspruchsvollen und abenteuerlichen Pisten kommt man – nach Witterung und Pistenzustand – gelegentlich nur langsam voran.

Außerhalb von Reykjavik sind Sie meist in einfachen, beheizbaren Wanderhütten (in Mehrbettzimmern auf Matratzen, teilweise nicht bewirtschaftet; einfache Toiletten, teilweise außerhalb) und in Schlafsackunterkünften in Mehrbettzimmern untergebracht. Bitte stellen Sie sich, vor allem bei den Unterkünften in Landmannalaugar am Myvatn-See und Kerlingarfjöll, auf sehr einfache Verhältnisse ein. Die Hütten im Hochland bestehen zum Teil nur aus einem Raum, in dem auch geschlafen wird. Sie sind meist beheizbar. In einigen Hütten ist die Dusche inbegriffen, in anderen können Sie die Duschen gegen eine Gebühr von ca. 500 ISK (Stand 2017) nutzen.

In Reykjavik übernachten Sie in einem Gästehaus in Doppelzimmern (Einzelzimmer auf Anfrage und gegen Aufpreis) mit Etagen-Dusche/WC.

Außerhalb von Reykjavik ist Vollpension (d. h. Frühstück, Picknick/Reiseproviant und warmes Abendessen) im Reisepreis eingeschlossen. Morgens und abends nehmen Sie die Mahlzeiten in Ihren Unterkünften ein, mittags wird fast immer im Freien gegessen. Dazu werden beim Frühstück Lunchpakete vorbereitet und mitgenommen. Die warmen Mahlzeiten bestehen oft aus Fisch oder Fleisch (Lamm, Rind, Schwein, Geflügel) mit Kartoffeln/Reis und Gemüse/Salat und meist Nachspeise sowie aus vielfältigen Milch- und Käseprodukten. Die Mahlzeiten werden gemeinsam  zubereitet; beherzigen Sie bitte unser Anliegen, aktiv und kameradschaftlich bei allen anfallenden Arbeiten zur Essensvorbereitung, beim Kochen und bei Aufräumarbeiten mitzuhelfen. Durch Ihren Einsatz und Teamgeist können Sie wesentlich zum Gelingen dieser Reise beitragen!

Klima
Dank des Golfstroms hat Island ozeanisches Klima. Generell ist das Wetter veränderlich, oft windig aber ohne extreme Schwankungen. Dennoch kann es  gelegentlich zu heftigen Regenfällen und starkem Wind kommen. Die durchschnittliche Temperatur in Reykjavik liegt im Sommer zwischen 10° und 12° C. Im Hochland kann das Thermometer sehr selten auch im Sommer bis auf 0° C sinken. Sehr gut zu vergleichen ist der Islandsommer mit einem Bergsommer in 2000 bis 2500 Meter Höhe in den Alpen.

Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Bedingungen sollten Sie warme Kleidung für diese Reise mitführen (Fleece, warme Unterwäsche, Regenjacke), robuste, wasserabweisende Wanderschuhe sowie Badesachen (Badegelegenheit in den heißen Quellen). Teleskop-Tourenstöcke haben sich als Hilfe bewährt. Für die Übernachtungen benötigen Sie einen warmen Schlafsack (bis +8 Grad).

Gepäck
Ihr Gepäck wird von Unterkunft zu Unterkunft transportiert, Sie tragen aus den kurzen Sparziergängen und Wanderungen lediglich Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten (z.B. Trinkflasche, Fotoapparat, Picknick, Wind/Regenjacke). Wir empfehlen als Hauptgepäckstück eine stabile, wasserabweisende Reisetasche (kein Rucksack).

Wichtige Hinweise
Berücksichtigen Sie bitte, dass das Wetter in Island unberechenbar ist und somit den Tourenablauf bedingt. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt (Regen, Schnee, überflutete Bäche, Vulkanausbrüche etc.), aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.

Einreise und Gesundheit
Für deutsche, Österreichische und Schweizer Staatsbürger genügt für die Einreise nach Island ein mindestens 3 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass oder Personalausweis bzw. nationale Identitätskarte.
Für Reisen nach Island sind keine Impfungen vorgeschrieben.

Island-Wander-2016

TermineBuchungscodeReisepreis p.P.Buchungsstatus
30.07.-13.08.2018ISLW300720183.495,- €buchbar

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Detailprogramm 2018 als PDF hier downloaden



Bitte beachten Sie auch unseren Wintertermin mit etwas geändertem Programm:
05.03. – 19.03.2018        3.395,- € buchbar


Teilnehmer: min. 5 max. 7