Wander-Erlebnis-Reise Teneriffa

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Teneriffa ist die größte der sieben Inseln, annähernd die Hälfte ihrer Fläche steht unter Naturschutz. Höhepunkt ist der Teide-Nationalpark – eine Landschaft, die weltweit kaum Parallelen findet. Seine komplette Durchquerung ist eine Wanderung epischen Ausmaßes. Insbesondere die Etappen zwi-schen Aguamansa und Parador verlangen ob ihrer Länge und Höhenunterschiede eine gute Kondition!
Alles auf Teneriffa ist hübsch und nett und unterhaltsam, doch eine Sache sticht heraus: der Teide. Er ist das kanarische Ereignis schlechthin! Der höchste Berg Spaniens, der dritthöchste Inselvulkan der Welt. Wer den Weg bis zu seinem Gipfel geschafft hat, kann mit Fug und Recht behaupten, so gut wie alle Klimazonen dieser Erde durchschritten zu haben. Dabei ist der Teide nur ein Winzling, ein kleiner Nebenschlot, der sich aus den Überresten eines Urvulkans unvorstellbaren Ausmaßes erhebt. Mehr als 10 Kilometer ragte dieser in den Himmel, höher als der Himalaya – und kollabierte schließlich unter seiner eigenen Last. Zurück blieb ein gigantisches Amphitheater von 50 Kilometern Umfang. Hier steht eines der größten Observatorien der Welt, 2.400 Meter über dem Meer, wo die Luft dünn ist, trocken und sauber – ideale Bedingungen zum Beobachten des Alls. Zwei Nächte werden Sie dort wohnen, samt Zugang zu allen Teleskopen.

Highlights
•  zwei Nächte in der bedeutendsten Sternwarte Europas
•  Überschreitung des gesamten Teidemassivs
•  besondere Fotoreise in apokalyptischer Landschaft
•  Badespaß in Garachico
•  Kaminfeuer im urigen Landhotel

1. Tag – Anreise
Individuelle Anreise nach Teneriffa. ie werden von Ihrem Reiseleiter am Flughafen empfangen und fahren gemeinsam zum Hotel Rural Orotava, einem der ältesten Herrenhäuser der Insel. Alle Zimmer sind mit Antiquitäten eingerichtet. Das urige Restaurant, in einem wunderschönen Patio gele-gen, wurde mehrere Jahre in Folge mit Ehrungen bedacht. Unterkunft: Hotel Rural Orotava

2. Tag – Das bäuerliche Orotava-Tal  La Orotava – Aguamansa
La Villa de Orotava war bis ins 19. Jahrhundert eines der  wirtschaftlichen und kulturellen Zentren Teneriffas. Die Alt-stadt ist unversehrt, voller architektonischer Schmuckstücke und steht in ihrer Gesamtheit unter Denkmalschutz. Nach Stadtrundgang und Kaffeehausbesuch führt eine gemütliche Einstimmungstour auf kleinen Dorfsträßchen zum Ausgangs-punkt für die morgige Etappe. Unterkunft: Paso del Teide

3. Tag – Steilaufstieg zum Nationalpark  Aguamansa – Observatorio
Durch gewaltige Kiefernwälder und über farbenprächtige Lavahänge geht es hinauf zur Kammhöhe der Cumbre Dorsal.  Oft kondensiert in diesen Lagen die Luftfeuchtigkeit des Nordost-Passats und bildet eine geschlossene Wolkendecke. Panza de burro, Eselsbauch, sagen die Spanier treffend, denn grau und dickbäuchig hängt sie in den Bergen. Es gehört zu den schönsten Erlebnissen auf Teneriffa, diese Nebelzone zu durchstoßen und wie im Flugzeug bei strahlender Sonne über dem Wolkenmeer zu wandeln. Unterkunft: Instituto de Astrofísica de Canarias

4. Tag – Ein Logenplatz fürs Firmament
Das Astrophysikalische Institut der Kanaren, ein Gemeinschaftswerk mehrerer europäischer Staaten, ragt auf dem Bergrücken Izaña wie eine weiße Burg in den kobaltblauen Himmel. Betreten dürfen es nur die wenigsten, übernachten darf praktisch niemand. Zwei Nächte wohnen Sie hier, in der letzten Station vor dem All, auf einer Insel über den Wolken. Unterkunft: Instituto de Astrofísica de Canarias

5. Tag – Königstour auf den höchsten Berg Spaniens  Observatorio – Teide
Hochalpine Landschaft, bizarre Lavaflüsse, Schwefelschwaden am Gipfel. Der Teide ist in jeder Hinsicht der Höhepunkt der Kanaren – und in Kombination mit dem Pico Viejo ist seine Besteigung die ultimative Bergtour des Archipels! Nimmermüde schaffen den Auf- und Abstieg an einem Tag. Kenner übernachten in einer Berghütte auf 3.260 m und steigen noch vor Morgengrauen die verbleibenden 500 Höhenmeter. Unterkunft: Refugio de Altavista

6. Tag – Doppeltes Gipfelglück  Teide – Parador
5 Uhr. Sterne funkeln am Himmel, die Luft ist dünn und bitterkalt. Ihre Stirnlampe weist den Weg. Nach zwei mühsamen Stunden stehen Sie auf der höchsten Erhebung im Atlantik, und dann beginnt das Schauspiel: Binnen weniger Minuten taucht die Sonne die ganze Insel in ein tiefrotes Licht – und wirft den Schatten des Teide 100 Kilometer weit in den  Ozean. Gigantisch! Anschließend geht es zum Pico Viejo, dem mit 3.135 m zweithöchsten Gipfel, und über zerklüftete Lavaströme und butterweiche Bimspfade zu Ihrer Unterkunft. Unterkunft: Parador de Las Cañadas del Teide

7. Tag – Gute Aussichten für Sternengucker
Der Teide Nationalpark ist seit 2007 Weltnaturerbe – 20.000 Hektar Asche, Schlacke und Lava. In dieser Mondlandschaft steht nur ein einziges Haus, das staatliche Luxus-Parador-Hotel mit einem der anerkannt besten Spezialitätenrestaurants. Wer möchte, lässt sich verwöhnen. Für alle anderen gibt es viel zu entdecken: die Magmaschlote der Roques de García oder die weite Ebene von Ucanca. Nachts fahren Sie mit einem Jeep an den dunkelsten Ort der Insel und sehen hier, fernab der Städte, was sonst im Licht verschwindet:  etwas von der Unendlichkeit des Seins. Unterkunft: Parador de Las Cañadas del Teide

8. Tag – Aussichtsberg mit rassiger Route  Rundwanderung
Der Guajara ist nicht nur die höchste, sondern auch die markanteste Berggestalt im riesigen Calderarand. Von seinem weiten Gipfelplateau haben Sie einen grandiosen Ausblick auf den 1.000 m höheren Teide und – bei gutem Wetter – nicht weniger als vier Nachbarinseln. Unterkunft: Parador de Las Cañadas del Teide

9. Tag – Tanz auf dem Vulkan  Parador – Los Partidos
Nach einer Woche in den Bergen, geht es zurück in die Zivilisation. Der Weg ist dabei auch ein Gang durch die jüngere vulkanische Geschichte. 1909 war der Chinyero als letzter Vulkan auf Teneriffa aktiv: Pechschwarze Lavagrushänge kontrastieren mit hellgrün leuchtenden Kiefern – eine Bilderbuchlandschaft. Am Nachmittag erreichen Sie das wohl urigste Landhotel der Insel, eine herrlich untouristische Finca aus einem längst vergangenen Jahrhundert.
Unterkunft: Caserio Los Partidos

10. Tag – Das süße Nichtstun
Heute dürfen Sie faulenzen, träumen und genießen – am knisternden Kamin, bei einem guten Rotwein oder hausge-machtem Grappa. Vielleicht greift Francisco, Ihr Gastgeber, auch zur Gitarre. Alles ist möglich an diesem Ort! Unterkunft: Caserio Los Partidos

11. Tag – Auf uralten Caminos zur schönsten Stadt der Insel  Los Partidos – Garachico
Ein steingepflasterter Königsweg läuft von San Juan de Reparo in spitzen Kehren dem Meer entgegen und legt Ihnen  Garachico regelrecht zu Füßen. Von hier versschiffte man einst Zucker und den berühmten Malvasíawein nach ganz Europa. In jener Zeit entstanden prächtige Paläste, Kirchen und Klöster. 1706 kam das wirtschaftliche Ende: Ein Vulkanausbruch machte die reichste Stadt der Kanaren zum Pompeji Teneriffas. In einem edel restaurierten Palast aus dem 16. Jahrhundert beziehen Sie Quartier. Der Abend endet angemessen opulent im Casa Gaspar, einem der besten Fischlokale der Insel. Unterkunft: La Quinta Roja

12. Tag – Heimreise
Heute heißt es Abschied nehmen. Transfer zum Flughafen, wo Ihr individueller R

Charakter der Tour und Anforderungen

Lanzarote ist die schwarze, vulkanischste, steinigste und exotischste Insel. Sie ist alt und verwittert, große Höhenunterschiede gibt es nicht. Die Tagesetappen messen selten mehr als 15 Kilometer. Das lässt Raum für preisgekrönte Restaurants, Architektur, Musik – und den besten Wein der Kanaren.

Gran Canaria liegt im Herzen des Archipels. Die Insel kombiniert landschaftliche Vielfalt mit einer gut ausgebauten Infrastruktur. Selbst in den abgelegensten Regionen finden sich bezaubernde Unterkünfte. Mindestens drei der Etappen sind lang und, je nach Sonnenstand, wirklich anstrengend.

Teneriffa ist die größte und die höchste der sieben Inseln. Die komplette Durchquerung des Teide-Nationalparks ist eine Wanderung epischen Ausmaßes. Die Etappen zwischen Aguamansa und Parador verlangen ob ihrer Länge und Höhendifferenz eine sehr gute Kondition!

El Hierro ist ursprünglich und von herber Anmut, eine Insel, die nichts wissen will vom Traum des großen Geldes und den Verlockungen der Freizeitindustrie. Bis auf die Wanderung von El Pinar nach Pozo de la Salud sind die Etappen relativ kurz, obschon bisweilen beträchtliche Höhenunterschiede überwunden werden müssen.

So verschieden die Inseln, so unterschiedlich sind auch die Reisen. Wollen Sie leichtfüßig wandern oder sich mal so richtig auspowern? Lieben Sie dschungelhafte Vegetation oder karge Vulkanlandschaften, exzellente Küche und erlesene Weine oder urige Authentizität? Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie uns einfach. Gerne helfen wir Ihnen bei der Entscheidungsfindung.

Unterkünfte und Restaurants
Wir nächtigen durchweg in den atmosphärischsten Hotels. Dies sind keine, auch noch so verlockenden Ferienanlagen am Badestrand, sondern, wo immer dies möglich ist, versteckte Juwelen und Geheimtipps, die durch ihr Design, ihren Charme, ihre Lage oder Gastronomie begeistern und aus der Masse weit herausragen. Viele Hoteliers sind langjährige Bekannte, manche enge Freunde von André Schumacher.

An einigen Orten haben wir Andrés nahezu unbegrenzten Fundus an Kontakten genutzt, um Türen zu öffnen, die für die meisten Menschen verschlossen bleiben. Die Nächte im El Chupadero oder in LagOmar sind solche Höhepunkte. Auch die Durchschreitung der Cañadas del Teide ist für Urlauber praktisch nicht machbar. Der Grund ist einfach: Es gibt dort keine Unterkünfte. Den fehlenden Baustein für diese einzigartige Streckenwanderung liefert uns das Observatorio del Teide.

Dass wir bei der Auswahl der Adressen die lokale Bevölkerung, einen sanften Tourismus sowie den nachhaltigen Umgang mit der Umwelt unterstützen, liegt uns sehr am Herzen. Denn Korruption und Spekulation, illegal errichtete Hotelbunker und zubetonierte Buchten gibt es auf den Kanaren schon genug.

Klima
Lanzarote hat den wenigsten Niederschlag innerhalb der Inselgruppe. Wie auf alle Kanaren finden Sie hier ein mildes, gemäßigtes Klima vor. Der stete Nordost-Passatwind sorgt allerdings für eine dauerhafte leichte Brise, die häufig einmal an den Stränden zu spüren ist, aber sehr angenehm sein kann.

Gepäck
Jeder trägt seinen Rucksack selbst, es gibt keinen Gepäckservice (außer vom Flughafen zum Hotel und am letzten Tag wieder zurück). Eine der schönsten Erfahrungen des Unterwegsseins besteht darin, zu lernen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und wie könnte das besser gelingen, als wenn man das Wesentliche jeden Tag selbst tragen muss. Wir empfehlen ein leichtes Marschgepäck. Eine auf die jeweilige Reise abgestimmte Ausrüstungsliste senden wir Ihnen gerne zu. Eine topographische Wanderkarte der Insel sowie den traditionellen kanarischen Wanderstock, Bastón Canario, überreichen wir Ihnen am Flughafen.

Einreise und Gesundheit
Für EU-Bürger und schweizer Staats­bürger genügt  ein gültiger Personalausweis / nationale Identitätskarte. Impfungen sind keine vorgeschrieben. Dennoch sollten Sie die Standardimpfungen haben, die auch in Mitteleuropa sinnvoll sind. Besprechen Sie Ihren aktuellen Impfstatus bei Bedarf mit Ihrem Hausarzt.

Leistungen
Sämtliche Aktivitäten, Übernachtungen, Mahlzeiten und Getränke, Transfers, Rundfahrten und Führungen, Gagen, Genehmigungen, Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren sind im Reisepreis enthalten. Die An- und Abreise erfolgt  individuell.

Die An- und Abreise erfolgt in Eigenregie und ist nicht im Reisepreis enthalten. Gerne sind wir Ihnen bei der Flugbuchung behilflich. Anhand Ihrer konkreten Terminwünsche und Ihres gewünschten Abflughafens erstellen wir Ihnen ein tagesaktuelles Flugangebot.

Weitere Kosten
keine, außer private Anschaffungen

TermineBuchungscodeReisepreis p.P.Buchungsstatus
01.10. – 12.10.2018TEN011020182.890,- €ausgebucht
07.10. – 18.10.2019TEN07102019 2.890,- €buchbar
 

Exklusive Kleinstgruppe: 5 bis 8 Gäste, Schwierigkeitsgrad: anspruchsvoll

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